Sneak Review Night: Superbad

Und noch ein Classic:

Regie: Greg Mottola

Darsteller: Jonah Hill, Michael Cera, Christopher Mintz-Plasse, Seth Rogen, Bill Hader
Laufzeit: ca. 114 Minuten
Kinostart in Deutschland: 03.10.2007
FSK: ab 16 Jahren

Seth Rogen und die Macher von “The 40 year old virgin” haben einen sehr stressigen Sommer hinter sich. Nicht nur, dass sie mit “Knocked Up” einen Überraschungshit in den USA hatten, nur wenige Monate später kam ihr neuestes Werk “Superbad” in die Kinos. Im Gegensatz zu “Knocked Up” übernimmt Rogen hier allerdings nicht die Hauptrolle, sondern gibt sich mit einer kleineren Rolle zufrieden.
Zur Handlung:
Seth (Jonah Hill) und Evan (Michael Cera) sind enge Freunde und stehen kurz vor ihrem Highschool-Abschluss. Beide sind an ihrer Schule eher Aussenseiter und gehören normalerweise nicht zu den Leuten, die auf die Abschlussparties eingeladen werden. Dies ändert sich, als ihr Freund Fogell (Christopher Mintz-Plasse) verkündet, dass er einen gefälschten Ausweis bekommt. Seth erklärt sich bereit, Alkohol für Jules’ (Emma Stone) Party zu organisieren. Da sie in dieser Party ihre letzte Chance sehen, bei ihren Wunschmädels zu landen, versuchen sie, mit Fogells Ausweis die gewünschten Getränke zu kaufen. Allerdings steht auf Fogells Ausweis, dass er ein 25jähriger Organspender aus Hawaii sei, der “McLovin” heisst.
Nachdem sich Seth nicht getraut hat, den Alkohol stattdessen zu stehlen, versuchen sie es mit dem Ausweis. Gerade als Fogell die Getränke bezahlen will, wird der Laden überfallen und Fogell niedergeschlagen. Als Seth und Evan, die den Überfall nicht mitbekommen haben, sehen, wie Fogell von den Polizisten Slater (Bill Hader) und Michaels (Seth Rogen) vernommen wird, glauben sie, dass Fogell verhaftet worden ist und flüchten.
Seth und Evan machen sich nun auf den Weg, auf irgendeine Weise ohne Geld Alkohol zu beschaffen, während Fogell mit den beiden Cops unterwegs ist und feiert. Und die Zeit bis zur Party wird immer knapper…
Kritik:
Wie man sieht, war man bei der Story nicht besonders kreativ: man mischt American Pie mit einigen anderen Filmen über Teenager, fügt etwas Humor Marke “The 40 year old virgin” hinzu, und fertig ist der Film. So unkreativ die Story an sich ist, umso besser ist der Rest: die Schauspieler wirken frisch und unverbraucht, der Soundtrack erfrischend, ohne auf bekannte Acts zurückgreifen zu müssen, und die Trefferquote bei den Gags ist verdammt hoch. Allerdings wirken manche Gags schon so übertrieben, dass es eher peinlich als lustig ist. Bei dem hohen Spassfaktor ist dies aber nicht so dramatisch, allerdings sollte man nicht besonders anspruchsvoll sein, da viele Sprüche und Gags eher unter der Gürtellinie sind.
Fazit: Mit Superbad ist Seth Rogen und Judd Apatow erneut eine klasse Komödie gelungen, die wahrscheinlich nicht zu unrecht direkt in ihrer ersten Woche auf Platz 1 der Box Office Charts gelandet ist. Allerdings bezweifle ich, dass der Film in Deutschland ähnlich erfolgreich sind wird. Dennoch ist Superbad durchaus empfehlenswert, vor allem wenn man auf die Art Humor steht, für den die Produzenten bekannt sind.
Bewertung: 7,5/10 Punkten

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