Kino Review: Assassin’s Creed

Assasin's Creed 2016

 

Regie: Justin Kurzel

Sprecher: Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jeremy Irons, Charlotte Rampling, Brendan Gleeson, Michael K. Williams

Laufzeit: 116 Minuten

Kinostart in Deutschland: 27. Dezember 2016

FSK: ab 16 Jahren
Nach einer ziemlich langen Pause schaffe ich es endlich mal wieder, eine Kino-Review zu schreiben. Und nicht nur irgendein Review, sondern tatsächlich zu einem Film, der frisch in den Kinos erschienen ist. Wer nicht riskieren sollte, von meiner kleinen Review gespoilert zu werden, sollte jetzt besser aufhören zu lesen; dem Rest wünsche ich viel Spaß.

 

Zur Handlung:

Der Film beginnt mit einem Rückblick ins Mittelalter. Dort wird der Orden der Assassinen gezeigt, der wo ein Assassine auf das Kredo des Ordens eingeschworen wird. Danach folgt ein weiterer Rückblick, allerdings nur ins Jahr 1986 in die Baja California. Der junge Cal versucht sich an einem Sprung mit seinem Fahrrad, scheitert jedoch. Als er nachhause zurückkehrt, sieht er seine tote Mutter (Essie Davis) in der Küche sitzen. Sie wurde von Cals Vater (Brian Gleeson) ermordet, der Cal zur Flucht rät, während vor dem Haus verschiedene Fahrzeuge vorfahren. Cal flieht, während US-Beamte seinen Vater stellen.

Ein Sprung in die Gegenwart. Cal (Fassbender) sitzt nach dem Mord an einem Zuhälter im Huntsville Staatsgefängnis ein, wo er durch eine Giftspritze getötet wird. Dachte er zumindest, denn einen Tag später wacht er im Beisein von Sophia Rikkin (Cotillard) in einer Rehabilitationsanstalt der Abstergo Foundation in Madrid auf. Ohne größere Erklärungen wird Cal in ein Gerät namens Animus gesteckt, das ihm ermöglicht, die Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Nerha erneut zu durchleben. In seiner ersten Reise in sein genetisches Gedächtnis erlebt er, wie Aguilar den Sohn des Sultans von Granada aus den Händen der katholischen Spanier zu befreien versucht. Gerade, als Aguilar den Jungen vor einem Abgrund gerettet hat, unterbricht Sophie die Regression.

Im Laufe der Zeit erfährt Cal, warum die Abstergo Foundation ihn vor dem Tod bewahrt hat: Cal ist der letzte Nachkomme einer Reihe von Assassinen, und sein Vorfahr Aguilar war der letzte, in dessen Besitz sich der Apfel von Eden befindet, ein Artefakt, das den genetischen Code für den freien Willen enthalten soll. Schon seit dem Mittelalter versucht der Templerorden, dieses Artefakt in seinen Besitz zu bringen, um den freien Willen und damit auch die Neigungen der Menschen zu Gewalt und Krieg auszuschalten. Alan Rikkin (Irons), Sophias Vater und Inhaber von Abstergo, hat der Anführerin der Templer, Ellen Kaye (Rampling) versprochen, aus Cals Erinnerungen den Aufenthaltsort des Apfels herauszufinden.

Eine zweite Regression Cals zeigt Aguilar bei der Flucht vor einer Hinrichtung, bei der er sich mit seiner Gefährtin Maria (Ariane Labed) vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen retten kann. Es folgt eine wilde Verfolgungsjagd durch die Häuser Andalucias, bei der Maria und Aguilar bis auf die Spitze eines hohen Turms klettern. Als Aguilar von dem Turm in die Tiefe springt, bricht Cal die Regression ab und kann nur mit Mühe von Sophia und den herbeieilenden Sanitätern gerettet werden.

Nach diesem Zwischenfall schaltet sich Alan aktiv ein und bietet Cal eine Chance, sich an seinem Vater zu rächen. In einem Trakt der Einrichtung bringt er Cal und seinen Vater Joseph (jetzt gespielt von Brendan Gleeson) zusammen. Joseph erklärt Cal, was hinter den Planungen der Abstergo Foundation steckt; diese Thesen waren Cal auch schon von anderen Insassen, allen voran einem Voodoo-Assassinen namens Moussa (Williams) genannt worden, doch bis dahin hat Cal sie immer wieder verworfen.

Nach der Konfrontation mit seinem Vater kehrt Cal freiwillig zum Animus zurück und startet eine Regression. Diese führt ihn nach Granada, wo inzwischen der Sohn des Sultans gegen den Apfel von Eden getauscht werden soll. Der Sultan (Khalid Abdallah) stimmt dem Tausch zu, doch bevor die Katholiken mit dem Apfel den Palast verlassen können, greifen Agular und Maria ein. In dem Kampf wird Maria von dem schwarzen Ritter Ojeda (Hovik Keuchkerian) getötet. Aguilar kämpft in der Folge selber gegen Ojeda und schafft es, ihn mit Hilfe einer Handgelenksarmbrust Marias zu überwältigen und zu töten. Danach flieht Aguilar vor den Truppen der Templer aus dem Palast und rettet sich mit dem „Leap of Faith“ von einer Brücke.

Die Mechanik des Animus wird von dieser Aktion überlastet und bricht zusammen. Dennoch reicht die Leistung des Systems noch aus, um zu zeigen, wem Aguilar am Ende den Apfel überlassen hat: Christoph Columbus. Während die Rikkins nun alle Informationen haben, die sie haben wollten, und die Einrichtung verlassen, kommt es durch die übrigen Nachfahren von Assassinen zu einem Aufstand, bei dem die übrigen Wachen überwunden werden können. Cal hat unterdessen eine Vision seiner Vorfahren, deren Erinnerungen er in sich aufsaugt, und in welcher seine Mutter ihn das Kredo der Assassinen rezitieren lässt. Danach versucht Cal, den Helikopter der Rikkins zu verfolgen, doch dieser ist schon zu weit von der Einrichtung entfernt, um noch abgefangen werden zu können. In Sevilla finden die Rikkins schließlich das Artefakt im Grab von Columbus.

Bei einem Festakt der Templer in London soll der Apfel von Eden den übrigen Mitgliedern des Templerordens präsentiert werden. Unter die Gäste haben sich jedoch auch Cal und Moussa gemischt. Als es zur großen Präsentation des Apfels kommt, greifen die Assassinen ein, Cal tötet Alan Rikkin und flieht mit dem Apfel. Über die Leiche ihres Vaters gebeugt entschließt sich Sophia, ihre Forschungen zum Ende der Gewalt fortzuführen und schwört Cal Rache.

 

Kritik:

Da ist er also: Der nächste Versuch, aus einem durchaus erfolgreichen Videospiel-Franchise einen Film zu konzipieren. Und wie so viele ähnliche Filme leidet auch dieser unter dem Problem, dass man mehr oder weniger in die Handlung geworfen wird. Der Animus, der Orden der Assassinen, der Kampf gegen die Templer und Abstergo mögen für die Fans der Spielereihe bekannte Begriffe sein; dem durchschnittlichen Filmbesucher werden die Begriffe und Hintergründe jedoch viel zu spät erklärt. Immerhin dürfte den Fans noch gefallen, dass sich in der Abstergo-Einrichtung noch viele Assassinen-Waffen befinden, die aus den einzelnen Videospielen bekannt sein sollten.

Diese Liebe zum Detail in solchen Fragen spiegelt sich leider nicht im gesamten Film wider. Während die Sequenzen im Animus sehr spektakulär und spannend gestaltet sind, ist die gesamte Gegenwartshandlung sehr langatmig und dröge. Hinzu kommt, dass man es bei der Konzeptionierung der Story leider vergessen hat, einen Sympathieträger in die Handlung einzubauen: Cal ist ein griesgrämiger Kerl mit einem Hang zur Gewalt, Sophia distanziert-analytisch. Ihr Vater ist eindeutig ein megalomanischer Schurke, und selbst Nebencharaktere wie Moussa erscheinen bestenfalls dubios, was die Identifikation mit den Charakteren extrem erschwert. Dass der vorhandene Cast um Top-Schauspieler wie Michael Fassbender und Marion Cotillard es nicht schaffen kann, den Figuren Leben einzuhauen, zeugt davon, wie viel Potenzial in dieser Geschichte einfach nicht genutzt wird.

Um wenigstens einen positiven Aspekt nennen zu können, nenne ich die audiovisuelle Umsetzung der Story zuletzt. Der Film ist gerade in den historischen Szenen ganz auf Bombast gepolt, der auf der großen Leinwand am besten wirkt. Wenngleich der Film vor CGI strotzt und man das Gefühl hat, dass die nur eine historische Szene am PC entstehen lassen wollten, wirkt das mittelalterliche Andalucia mit der gewünschten Pracht…sofern man bei einer umkämpften Stadt von Pracht sprechen kann. Trotz des ungemein häufigen Einsatzes von CGI zeigt sich doch gerade in den Actionszenen, dass auch viel klassische Stuntarbeit eingesetzt wurde. Gerade Stuntleute mit Parkours-Erfahrung haben sich dort profilieren können, aber auch die Kampfszenen sind lupenrein choreographiert und nicht nur halbherzig durchprogrammiert.

Zu der wuchtigen Mittelalteroptik gehört natürlich auch der passende Sound dazu. Die Dolby-Anlage im Kino konnte vor sich hin wummern und dröhnen und wurde in den Kampfszenen gut ausgelastet. Lediglich der reguläre Soundtrack klang ein bisschen so, als hätte sich der Komponist ein bisschen zu sehr am THX-Sound orientiert. Wenn man davon absieht, passt die akustische Untermalung immerhin gut zu den Szenen.

 

Fazit:

Assassin’s Creed ist eindeutig die Art Film, die für das Kino gemacht ist: bombastische Soundeffekte, große Bildeinstellungen und durchaus packende Actionszenen sprechen für den Film. Leider schafft es der durchaus hervorragende Cast nicht, aus der durchaus drögen Story mehr rauszuholen bzw. diese etwas zu überspielen. Am Ende bleibt Popcorn-Kino, das zwischen kurzweiliger Action und langatmigen Szenen hin- und herwechselt wie zwischen mehreren Zeitebenen. Da die Story evident der Auftakt für eine längere Filmreihe bieten soll, verbleibt nur zu hoffen, dass die Produzenten bei einer eventuellen Fortsetzung die Fehler des Auftakts bedenken und sie in Zukunft zu vermeiden versuchen.

Bewertung: 5 von 10 Punkten.

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Mikeys Postenbericht: 44. ADAC Zürich 24h-Rennen – Teil 1

Willkommen zum ersten Teil meines Berichts zum 24h-Rennen. Da das Event für uns Sportwarte ALLE Rennveranstaltungen des Wochenendes umfasst, ist mein Bericht hoffentlich etwas umfangreicher als der, den man von den Fahrern und Teams bekommen kann. Genauso hoffe ich, dass euch der Bericht einen gewissen Einblick darüber verschafft, was die Marshals an einem Rennwochenende eigentlich so tun. Auf jeden Fall wünsche ich euch, den Lesern, viel Spaß mit dem Bericht.

 

Das Vorgeplänkel: Einsatzbestätigungen & Co.

Wie jedes Jahr stellte auch dieses Jahr das 24h-Rennen am Nürburgring das absolute Highlight dar. Nicht nur, weil es nach wie vor das wohl größte Langstreckenrennen für Tourenwagen und GTs sein dürfte – in diesem Jahr kommt für mich dazu, dass sich mein Debüt beim 24h-Rennen als Sportwart zum zehnten Mal jährt: Seit 2006 war ich bislang jedes Jahr beim 24h-Rennen dabei, weswegen ich schon beim Antritt meines neuen Jobs im Februar versucht habe, den Urlaub für dieses Rennen auf jeden Fall freizuräumen. Leider hatte sich das mit dem Job schneller erledigt als erwünscht –  dafür konnte ich dann ironischerweise zu 100% sicher gehen, dass ich mein Jubiläum auf jeden Fall an der Strecke verbringen kann.

Pünktlich zu meinem ersten VLN-Einsatz in dieser Saison beim zweiten Lauf des Jahres kam dann auch die Einsatzbestätigung:

Meine Kollegen für meinen Posten standen idealerweise auch schon fest: Ich teile mir meine Schicht mit Anja, mit der ich schon seit vielen Jahren gemeinsam auf Posten stehe, die Alternativschicht erledigen unser VLN- und RCN-Abschnittsleiter Hubert und Thorsten, mit dem ich letztes Jahr schon auf dem Posten 88 (vor der Aremberg-Kurve rechts) gestanden habe. Genau genommen standen wir alle vier schon letztes Jahr gemeinsam auf dem Posten, nur mit einer anderen Schichteinteilung. Letztlich ist es aber auch unerheblich, weil wir uns alle schon seit Jahren kennen und jeder genau weiß, dass er sich auf den anderen verlassen kann.

Trotzdem stellt sich wie jedes Jahr dieselbe Frage: Was muss man alles mitnehmen? Schließlich sind wir ja beim 24h-Rennen relativ abgeschottet von außen, und so viele Chancen, Material nachzuliefern, gibt es leider auch nicht. Zum Glück bedeutet Posten 88 auch, dass Hubert bzw. sein Bruder Manni den größten Teil an notwendigem Material (z.B. Sonnen- und Windschutz) schon seit Jahren in ihrem Fundus haben, weswegen keiner von uns zusätzliche Planen, Gestänge o.ä. mitbringen muss. Das vereinfacht natürlich das Inventar für dieses Rennen:

  • Zelt
  • Wäsche
  • Luftmatratze
  • Bettzeug
  • Hygieneartikel (Zahnbürste etc.)
  • Luftpumpe
  • Bierkrug (für den Feierabend)
  • Elektronikausstattung (Handy, Ladegerät, Powerbank, Kamera usw.)

Früher habe ich es teilweise mit dem Material richtig übertrieben (u.a. mit genug Wäsche, um einen zweiwöchigen Urlaub durchzustehen; inzwischen umfasst meine Reisetasche genau so viele Klamotten, wie es Einsatztage am Ring gibt + 1 Satz Reserve, den ich dieses Mal gut gebrauchen konnte, aber dazu später mehr).

 

24h-Rennen 2016: Der Dienstag davor

Dadurch, dass ich dieses Jahr keinerlei beruflichen Stress hatte, war die Planung und die Vorbereitung des Rennens erstaunlich entspannt. So musste ich auch nicht bis zur letzten Minute alles in großer Hetze zusammenraffen, sondern konnte mein Material in aller Ruhe zusammen stellen. Nur das Packen am Dienstag für das abendliche Treffen und den Aufbau in der Kurve musste ich mit etwas weniger Zeit in Angriff nehmen, da ich am Dienstagvormittag noch zum Probearbeiten in Kerpen geladen war.

Am Ende konnte gegen 16.30 mit einem vollgepackten Auto die Reise zum Ring antreten:

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Um 17.15 Uhr war ich dann oben am A2, wo unsere Dokumentenabnahme ist, dort habe ich mir dann meine Karte und alles Weitere abgeholt und bin dann in Richtung Fahrerlager. Leider hätte ich mich vielleicht etwas besser auf den Weg konzentrieren sollen; so bin ich dann auf der feuchten Treppe der Fußgängerunterführung abgerutscht und die letzten Stufen hinuntergefallen. Zum Glück ist es bei zwei aufgeschrammten und schmerzenden Knien geblieben. Im Fahrerlager habe ich dann die Fahrzeuge meiner Freunde von Hofor-Racing bei der technischen Abnahme gesehen:

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Von der Familie Kroll oder anderen Bekannten, die ich oben im Fahrerlager sonst immer antreffe, war aber kaum jemand zu sehen, weswegen ich meinen Besuch im Fahrerlager kurz gehalten habe; schließlich war um 18 Uhr Treffen an der Quiddelbacher Höhe, um dann über die Strecke die Arembergkurve anzufahren. Kurz nach 18 Uhr war ich dann vor Ort und habe mich mit dem Rest von unserer Truppe getroffen. Nachdem auch diese ihre Unterlagen abgeholt hatten, sind wir dann über die Strecke zum Posten 88 gefahren. Dort haben wir dann erst das große Material abgeladen, bevor sich dann jeder von uns an den Aufbau des eigenen Zelts gemacht hat.

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Gegen 21 Uhr mussten wir dann die Strecke verlassen; Anlass genug, um noch einmal eine Runde über die inzwischen dunkle Nordschleife zu drehen, bis wir zu unserem Ausgang gelangen konnten. Es ist einfach traumhaft zu sehen, wie überall schon die Camper und Zelte aufgestellt sind, der Geruch von Lagerfeuern und Grills ins Auto steigt und man allenorts das Gefühl bekommt, dass sich sehr, sehr viele Menschen auf das Wochenende freuen. Für mich ging es dann jedoch erstmal nachhause, da noch einige Erledigungen anstanden, bevor ich mich voll auf das Rennen konzentrieren konnte.

 

24h-Rennen 2016: Der Mittwoch

Nachdem ich dann doch ermüdeter als gedacht ins Bett gefallen bin, bin ich dann auch mit etwas größerer Verspätung als erwartet am Mittwoch aufgefallen. Der Plan, das Haus vor der endgültigen Abreise noch einmal komplett auf Vordermann zu bringen, war damit schon vor Beginn gescheitert; dennoch blieb genug Zeit, zumindest die wichtigsten Aufgaben zu erledigen und anschließend die restliche Wäsche sowie die Elektronik- und Hygieneartikel einzupacken. Den ursprünglichen Termin um 15.30, um mich mit Anja und ihrem Freund Björn, der dieses Jahr kurzfristig für den P91 eingesprungen ist, musste ich auch aufgrund eines unerwarteten Anrufs etwas verschieben, aber letztlich haben wir es geschafft, uns zusammenzusammeln und den Weg zum Ring anzutreten. In Adenau mussten wir aufgrund des Adenauer Racing Days einen Umweg einlegen, aber am Ende sind wir dann wie geplant erstmal im Fahrerlager angekommen. Dort haben wir es dieses Mal geschafft, die Krolls und einige weitere Freunde aus anderen Teams zu treffen, über das Rennen und einiges andere zu plaudern. Zudem habe ich mit einigen Leuten ausgemacht, sie über wichtige Dinge, die ihre Fahrzeuge betreffen, auf dem Laufenden zu halten. Gegen kurz nach 20 Uhr haben wir uns dann aufgemacht in Richtung Aremberg-Kurve, wo wir dann mit unseren Leuten noch ein Bierchen getrunken und gemeinsam gegessen haben, bevor es dann auch nicht allzu spät ins Bett ging – schließlich hatten Anja und ich am nächsten Tag die erste Schicht…

 

 

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Nach knapp 2 Wochen ohne: Seite wieder da

Es hatte etwas von einem Aprilscherz: Als ich am 1. April meine Seite öffnen wollte, um an einer Rezension weiter zu schreiben, ließ sich die Seite nicht öffnen. Ich war natürlich etwas überrascht, da bis Ende März ein Zugriff auf das Backend ohne jegliche Probleme möglich war, aber plötzlich ging gar nichts mehr, und auch der FTP-Zugriff war nicht mehr möglich. Komischerweise gingen aber alle Zugriffe, die nicht direkt mit der Seite zu tun hatten (das Controlpanel vom Webspace, der Web-Zugriff auf meine Emails, aber nicht der Zugriff über Outlook, usw.). Nach einigem Hin und Her mit dem Hoster hat sich herausgestellt, dass auf dem Server, auf dem meine Seite lag, scheinbar ein Virus sein Unwesen getrieben haben soll.

Nach einem größeren Scan der Daten auf den Systemen, die Zugriff auf den Webspace hatten, kann ich nun aber verkünden, dass die Seite ab heute wieder da ist. Das bedeutet natürlich auch, dass ich endlich die überfälligen Fotos der letzten Wochen und Monate sowie einige in Gedanken vorbereitete Blogbeiträge endlich veröffentlichen kann. Ich hoffe natürlich, dass jetzt vorerst alle Sicherheitsprobleme mit der Seite ausgestanden sind, und das aus dem „wieder da“ ein dieses Mal hoffentlich dauerhafter Zustand werden kann.

Heute gilt es – Wahl in RLP, BaWü und SA!

Wie ihr sicherlich alle mitbekommen haben dürftet, wird heute in gleich 3 Bundesländern ein neues Parlament gewählt. Und auch wenn ich selbst dieses Mal nicht zur Wahl schreiten muss, halte ich es dennoch für wichtig, auch in meiner Leserschaft alle Leute aufzurufen, ihre Bürgerpflicht zu erfüllen und sich am demokratischen Prozess zu beteiligen.

Natürlich werden sich einige fragen: Warum soll ich mir das antun? Was bringt es schon, ob schwarz/rot/grün/gelb/blau/braun/violett oder sonstwer an der Macht ist? Es kommt doch eh immer dasselbe raus? Dabei sollte es eigentlich klar sein, warum man wählen sollte. Nur wer wählt, nimmt tatsächlich an der Demokratie teil und hat aus meiner Sicht das Recht, sich über die Ergebnisse der im Parlament getroffenen Entscheidungen zu beschweren. Anders ausgedrückt: Wer wählt, kann etwas verändern. Wer nicht wählt, wird nichts verändern. Und noch viel schlimmer: In Zeiten, in denen Ressentiments und Xenophobie wieder offen zur Schau gestellt werden, ist jede nicht abgegebene Stimme eine Stimme gegen Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit, also genau die Werte, für die Deutschland in den letzten Jahren so geschätzt worden ist und worauf die Einwohner Deutschlands unabhängig von ihrer Ethnie stolz sein durften. Leider ist es heute wieder Gang und Gäbe, mit teilweise irrationaler Angst Ressentiments gegen Gruppen, die sich aufgrund ihrer äußeren Erscheinung, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung usw. vom Rest unterscheiden, zu schüren. Und jede nicht abgegebene Stimme sorgt dafür, dass diese Feinde von Freiheit und Toleranz mehr Gehör bekommen. Zeigt ihnen, dass sie zwar laut sind, aber eben auch nur eine Minderheit und sicherlich NICHT das Volk vertreten!

Und was ihr vielleicht auch bei der Stimmabgabe bedenken solltet: Es ist eine Landtagswahl. Die Entscheidungen, die ihr heute trefft, sind die, mit denen ihr die nächsten 5 Jahre in eurem eigenen Bundesland leben müsst. Natürlich ist die Versuchung groß, die aktuelle Bundespolitik abzuwatschen, wenn ihr mit ihr unzufrieden seid. Aber wenn ihr aus reinem Protest anders wählt, um die Bundespolitiker zu bestrafen, achtet besser darauf, dass ihr euch nicht auf Landesebene zu sehr ins eigene Fleisch schneidet. Oder noch besser: Wählt diejenigen, die das Beste für euch und euer Bundesland wollen – nicht die, die der Bundespolitik einen Denkzettel verpassen wollen. Denn die Letzteren sind auch diejenigen, die sich nicht für euch interessieren, sondern euch und eure Stimme nur als Sprungbrett missbrauchen.

Denkt mal darüber nach und macht heute noch euer Kreuz, wenn ihr nicht schon wählen wart!

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In eigener Sache: Webseite wieder da

Liebe Leser,

ich denke, den meisten von euch wird es nicht aufgefallen sein, aber in den letzten 2 Wochen gab es die eine oder andere Unregelmäßigkeit auf meiner Homepage. Nachdem mir aufgefallen war, dass einerseits keine automatischen Sicherungen mehr getätigt wurden und nach einem Update plötzlich alle installierten und konfigurierten Erweiterungen für WordPress verschwunden waren, habe ich mich mal auf die Spurensuche begeben. Dabei musste ich jedoch feststellen, dass ich als reiner WordPress-Anwender mit dem Problem etwas überfordert war. Also habe ich mich an die Experten von wpde.org gewandt, die mir schnell weiterhelfen konnten. Scheinbar wurden auf Grund einer Sicherheitslücke in meinem alten Design Zugriffe auf sensiblere Teile der Seite ermöglicht, was dann letztlich einige Einstellungen etc. lahmgelegt hatten. Glücklicherweise habe ich noch ein einigermaßen aktuelles Backup gefunden, das ich wieder einspielen konnte, und zusammen mit einem aktuell noch unterstützten Design bin ich zuversichtlich, dass jetzt das Gröbste überstanden ist. Ich werde mich aber noch mal mit den Profis zusammen setzen, um weitere Lücken dieses Mal endgültig zu schließen. Aber danke schon mal an die aktive Community auf wpde.org – wenn ihr Probleme mit eurem WordPress-Blog habt, da sitzen die richtigen Ansprechpartner für euch.

Andererseits ist die Tatsache, dass die Seite wieder läuft, Zeichen für mich, auch inhaltsmäßig wieder etwas draufzupacken. Zum einen fehlt noch der abschließende 3. Teil meines Reiseberichts zum wXw 16 Carat Gold Tournament 2015, dann wollte ich noch einen kleinen Bericht zum 24h-Rennen am Nürburgring reinstellen, dazu dann vielleicht noch den ein oder anderen Kommentar zum aktuellen Geschehen auf der Welt – und ich muss die aktuellsten Bildergallerien noch ordentlich einpflegen.

Ich werde mich jedenfalls in den nächsten Tagen auch wieder vermehrt an die Seite setzen. Ich hoffe, ihr bleibt mir gewogen und lest den neuen Content, sobald er auf der Seite ist. Über die neuesten Updates auf meiner Page informiert ihr euch am besten über Facebook, Twitter (die Links zu den Accounts findet ihr oben rechts), oder ihr abonniert einfach meinen Blog, entweder als RSS-Feed oder per Emailbenachrichtigung – alles ist möglich!

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